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30-Jähriges Jubiläum

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Sitz. v. links: Albert Baisch, Rudolf Moser (Bergstraße), Josef Schnee, Vinzenz Schnee (Anselms), Anton Moser, Heinrich Essigbeck, Andreas Gehring (Waldmeister), Konrad Moser
Mittl. Reihe: Josef Gaukel, Alfred Helble (Nachtwächter Schneiders), Andreas Schnee, Josef Gehring (Craners), Anton Helble, Drigent (Brose Tone), Modest Hitzer, Josef Gehring, Albert Wäschle
Hint. Reihe: Johann Moser (Mussa Heinrichs), Josef Henne, Edmund Gehring, Eugen Scheerle (Scheibenbühl), Johann Moser (Bota Schneiders), Franz Schnee (Lazer Thomas), Eugen Moser (Hafner Gasse), Benedikt Wäschle (Benne






























Ein erster großer Höhepunkt in der Geschichte des Vereins war das 15. Gau-Musikfest des Zollern-Schalksburg-Gau-Verbandes, das in Obernheim veranstaltet wurde. Das 30-jährige Jubiläum des Musikvereins wurde mit großem Aufwand vorbereitet. 18 Kapellen beteiligten sich am Wertungsspiel, und 34 Vereine bildeten einen großen Festzug. Festpräsident Schultheiß Besenfelder, Dirigent Anton Helble, Vorstand Andreas Schnee, Kassier Longin Moser und Festschriftführer Hauptlehrer Großmann sorgten mit einem Stab guter Mitarbeiter für einen reibungslosen Ablauf. Vom 8. bis 10. Juni 1930 stand Obernheim ganz im Zeichen dieser festlichen Tage.

 Der Neuanfang nach dem 2. Weltkrieg

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(Vermutlich die Weihe der neuen Kirchenglocken 1947)

Während des 2. Weltkrieges von 1939 - 1945 war eine geregelte Vereinstätigkeit nicht möglich. Der größte Teil der Aktiven wurde einberufen. Der Krieg forderte auch aus den Reihen des Musikvereins seine Opfer. Nach dem Krieg folgten weitere einschneidende Ereignisse. Sämtliche Instrumente wurden von der französischen Besatzungmacht beschlagnahmt und jede Vereinstätigkeit untersagt.
Ein Jahr später wurden die Instrumente wieder freigegeben, jedoch 3 Stück waren nicht mehr vorhanden. 1947 erst erteilte die französische Militärregierung die Erlaubnis für Vereinsarbeit, und so konnte ein neuer Anfang geschaffen werden.

Anselm Schnee übernimmt 1947 den Musikverein
Ein ganz neuer Abschnitt bagann nun mit der Neuwahl der Vorstandschaft und Dirigent. Anselm Schnee, der seine Dienstzeit beim Standortmusikkorps Ulm verbracht hatte, kehrte heim und übernahm die Leitung der Kapelle. Dieses Musikkorp war zum Schluß der Kriegsjahre noch als einziges im süddeutschen Raum existent. Er stellte sein grundsolides Können und seine in der Militärzeit erworbenen Kenntnisse in den Dienst des Vereins. Junge Kräfte wurden ausgebildet, und schnell schlossen sich die Reihen zu einer wohlgeformten Besetzung. Schon 1949 errang die Kapelle in Tailfingen in der Mittelstufe ein "sehr gut". Ein Jahr später war der Aufstieg in die Oberstufe geschafft. Beim 1. Kreismusikfest in Balingen wurde mit "vorzüglich" abgeschnitten. Es folgten in den kommenden Jahren viele Ergebnisse, die dem Musikverein einen festen Platz unter den angesehenen Oberstufenkapellen des Kreises einräumten.

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