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 Der Neuanfang nach dem 2. Weltkrieg

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(Vermutlich die Weihe der neuen Kirchenglocken 1947)

Während des 2. Weltkrieges von 1939 - 1945 war eine geregelte Vereinstätigkeit nicht möglich. Der größte Teil der Aktiven wurde einberufen. Der Krieg forderte auch aus den Reihen des Musikvereins seine Opfer. Nach dem Krieg folgten weitere einschneidende Ereignisse. Sämtliche Instrumente wurden von der französischen Besatzungmacht beschlagnahmt und jede Vereinstätigkeit untersagt.
Ein Jahr später wurden die Instrumente wieder freigegeben, jedoch 3 Stück waren nicht mehr vorhanden. 1947 erst erteilte die französische Militärregierung die Erlaubnis für Vereinsarbeit, und so konnte ein neuer Anfang geschaffen werden.

Anselm Schnee übernimmt 1947 den Musikverein
Ein ganz neuer Abschnitt bagann nun mit der Neuwahl der Vorstandschaft und Dirigent. Anselm Schnee, der seine Dienstzeit beim Standortmusikkorps Ulm verbracht hatte, kehrte heim und übernahm die Leitung der Kapelle. Dieses Musikkorp war zum Schluß der Kriegsjahre noch als einziges im süddeutschen Raum existent. Er stellte sein grundsolides Können und seine in der Militärzeit erworbenen Kenntnisse in den Dienst des Vereins. Junge Kräfte wurden ausgebildet, und schnell schlossen sich die Reihen zu einer wohlgeformten Besetzung. Schon 1949 errang die Kapelle in Tailfingen in der Mittelstufe ein "sehr gut". Ein Jahr später war der Aufstieg in die Oberstufe geschafft. Beim 1. Kreismusikfest in Balingen wurde mit "vorzüglich" abgeschnitten. Es folgten in den kommenden Jahren viele Ergebnisse, die dem Musikverein einen festen Platz unter den angesehenen Oberstufenkapellen des Kreises einräumten.

 50-jähriges Jubiläum

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1. Reihe v.l.: Dirigent Anselm Schnee, Adolf Schreijäg, Alois Junker, Bernhard Wäschle, Vorstand Ottmar Moser
2. Reihe v.l.: Edmund Gehring, Kaspar Helble, Karl Wohlfahrt, Stefan Moser, Johann Wäschle, Josef Hämmerle, Josef Hitzer
3. Reihe v.l.: Ewald Essigbeck, Alfred Wäschle, Vinzenz Schnee, Alfons Essigbeck, Alwin Mauthe, Josef Schnee, Andreas Schnee, Otto Helble, Josef Wäschle
4. Reihe v.l.: Josef Gehring, Heinz Henne, Winfried Moser, Hubert Gehring, Jakob Moser, Jakob Linder, Modest Hitzer, Albert Wäschle

Im Jahre 1951 feierte man mit Beteiligung von 20 Nachbarvereinen das 50-jährige Jubiläum. Vom 12. bis 14. Juni 1951 wurde ein festliches Programm abgewickelt und Rückschau auf die vergangenen 50 Jahre gehalten. Festpräsident Schultheiß Besenfelder würdigte die Leistungen des Vereins, der sich unter der Leitung von Dirigent Anselm Schnee und Vorstand Ottmar Moser zu den ersten des Kreises emporgearbeitet hatte. Im gleichen Jahr feierte der Musikverein Reichenbach/Heuberg sein Gründungsfest. Es war für uns eine Ehre, die Patenschaft zu übernehmen. In den folgenden Jahren nahm man aktiv an der Obernheimer Fasnet teil. Auch außerhalb des Musikvereins pflegte man die Kameradschaft und unternahm gemeinsame Ausflüge. Auch dann waren selbstverständlich die Instrumente mit dabei. 1956 wurden neue Uniformen angeschafft, und 1959 fuhr man auf Einladung unseres Ehrenmitglieds Wilhelm Arthecker in die Schloßstadt Velbert.

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